Das "my by call" Lexikon

A: "by Call" was ist das?
B: Fachbegriffe und Ihre Bedeutung



A: "By Call" was ist das?

By Call (englisch "für Anruf") steht für einfache Dienste im Bereich der Internetzugänge und der Telefonie. By Call Zugänge bzw. Verbindungen werden meistens mit günstigen Konditionen versehen, da die einfache Struktur des Dienstes oftmals Kosten für den Anbieter einspart und daher auch die Kostenstruktur des Anbieters recht günstig ist. Für alle by Call Dienstleistungen in Deutschland ist die Bundesnetzagentur die zuständige Aufsichtsbehörde. An diese können sich Provider und Carrier wenden, wenn Sie der Meinung sind, sie werden bei den Vorleistungen für dem by Call Dienst in irgendeiner Form diskriminiert und können ein Diskriminierungsverfahren beantragen. Im Grunde gibt es folgende by Call Dienste
  1. Internet by call (Internetzugänge via ISDN Analog oder dem Handy)
  2. VoIP by Call (Telefongespräche über das Internet)
  3. Call by Call (Gespräche aus dem Festnetz)
  4. DSL by Call (günstiges Surfen mit DSL)
Zu 1. Bei Internet by Call (englisch "Internet für Anruf" handelt es sich um einen Internetzugang der via Modem auf Analog, ISDN oder auch teilweise Mobilfunk möglich ist. Internet by Call wird dabei auf Nummern mit 0191/0192 oder 0193 beginnend direkt über die Telefonrechnung der T-Com (Festnetzsparte der Deutschen Telekom AG) abgerechnet. Auf der Rechnung selbst finden Sie die jeweilig angefallenen Kosten an der Position des Abrechnungspartners des jeweiligen Internet by Call Anbieters. Die meisten Anbieter dieser Art von Internet by Call Diensten greifen dabei auf Service Dienstleister zurück. In Sachen Fakturierung ist dies in jedem Fall die T-Com bei der ein so genannter F&I Vertrag notwendig ist. Für Billing und Inkasso können dies z.B. die Acoreus AG oder auch die Fa. NexNet sein. Diese übergeben die im Internet by Call entstandenen Datensätze an die T-Com zur Fakturierung weiter, erstellen einen Internet by Call EVN (Einzelverbindungsnachweis) für Endkunden, stehen per Mail und telefonisch zu Rechnungsfragen der Internet by Call Dienste zur Verfügung und treiben die offenen Forderungen des Internet by Call Angebots beim Endkunden ein, falls er nicht Zahlungswillens ist. Der Partner in Sachen Internet by Call Billing und Inkasso erhält vom Carrier (engl. für Transporter und in der Telekommunikation Betreiber der PoI (Netzzusammenschaltungsknoten mit der T-Com)) die Internet by Call Verbindungsdaten. Ein Carrier benötigt dafür in jedem Fall den F&I Vertrag und einen Interconection Vertrag mit der T-Com und ein Netz mit dem er die PoI erschließt und die Minuten auf eine Internet by Call Einwahlplattform weiterleitet. Betreiber einer solchen Internet by Call Platform ist in den meisten fällen der Carrier aber vor allem Provider die Dienstleistung wie feste IP Adressen, VPN (Virtuelle Private Netzwerke) usw. anbieten betreiben eine solche Plattform selbst einer der größten Carrier unabhängigen Internet by Call Plattformen betreibt die 1XNet GmbH als eigenständiger Provider. Die 1XNet GmbH hat dadurch den Vorteil, dass sie unterschiedliche Internet by Call Zusatzdienste anbieten kann und auch jederzeit einen anderen Carrier auf Ihre Internet by Call Plattform schalten kann. Im Falle von 1XNet spricht man von einem ISP (Internet Service Provider) der die Internet by Call Dienstleistungen anbietet. Bei den meisten anderen Anbietern handelt es sich um VISP (Virtuelle Internet Service Provider) oder Reseller (Wiederverkäufer). Ein kleiner Teil der Anbieter sind selbst Carrier und ISP in einem und die wenigsten sind klassische ISP wie die 1XNet GmbH. Für den Nutzer von Internet by Call Diensten ist es wichtig, dass er alle Internet by Call Verbindungen auf eine Rechnung von der T-Com erhält und zu wissen welchen Internet by Call Tarif er sich bei welchen Internet by Call Provider einwählt. Alles andere rund um seinen genutzten Internet by Call Dienst erfährt der Endkunde auf Wunsch von seinem Internet by Call Provider! Einige Kunden nutzen die Dienste von so genannten Leastcostroutern da diese von den darin gelisteten Providern eine Provision verlangen oder von den Nutzern des Leastcostrouter eine Gebühr wünschen sollten man sich überlegen ob man nicht lieber einen Provider nutz der Internet by Call Tarife mit einer Preisgarantie anbietet und sich über die Webseite dieses Internet by Call Providers informiert. Auf Nachfrage erhalten Sie von einem guten Internet by Call Provider auch einen Newsletter der Sie über Tarif-Erhöhungen, -Senkungen und weiteren interessanten Neuigkeiten informiert. Dieses Internet by Call können Sie nur verwenden, wenn Ihr Anschlussnetzbetreiber die T-Com ist.

Eine andere Form des Internet by Call ist das Internet by Call mit Anmeldung. Dabei erhält der Kunde keine Internet by Call Rechnung von der T-Com sondern von dem Internet by Call Provider oder dessen Internet by Call Abrechnungspartner. Die Einwahl erfolgt meistens entweder auch über eine mit 0191/0192/0193 usw. beginnende Nummer oder einer 0800er Rufnummer. Über eine 0800er Rufnummer sind dabei auch grundsätzlich Einwahlen über das Handy möglich! Alles andere bleibt wie eingangs erklärt beim Alten.

Die Internet by Call Dienste können Sie ganz einfach über Ihr DFÜ Netzwerk eintragen. Dazu gehen Sie einfach unter Windows auf Start/Programme/Zubehör/Kommunikation/Assistent für neue Verbindungen und folgen dann einfach der Aufforderung von Windows.

Heute wird Internet by Call meistens auf Reisen und in Gebieten ohne Breitbandversorgung wie z.B. durch DSL oder Kabel, genutzt. Man kann davon ausgehen, dass Internet by Call noch sehr lange bestehen bleibt allerdings die intensive Nutzung der Internet by Call Dienste immer weiter zurückgeht.

Tarife zum Thema Internet by Call finden Sie auch unter www.1xnet.de und auf unserer Webseite.

Zu 2. Beim VoIP by Call (Voice over IP by Call(englisch "Telefonieren über das Internet für Anruf")) verhält es sich im Grunde genau so wie im Internet by Call mit Anmeldung. Nur die T-Com braucht dabei gar keine Rolle zu spielen, denn Telefongespräche via VoIP by Call können ganz einfach auch vom PC (Personal Computer) zu einem andern PC geführt werden und dazwischen benötigt man nur noch eine Internetverbindung und eine Software auf den beiden PC. Allerdings kann VoIP by Call auch von PC zum Telefon oder vom Telefon zum PCund auch von Telefon zu Telefon erfolgen und VoIP by Call kann auch vom Mobilfunk-Handy zum Telefon oder PC realisiert werden. Auch bei der Abrechnung der VoIP by Call Dienste gibt es eine Besonderheit die im Bereich VoIP allerdings gar keine Besonderheit ist und zwar handelt es sich hierbei um die Unterscheidung zwischen Prepaid und Postpaid bei den Bezahlverfahren. So werden die meisten VoIP Service Prepaid abgerechnet was nichts andere bedeutet, dass Sie auf Ihrem VoIP Konto erst einen Betrag aufladen (z.B. durch Überweisung, PayPal oder Kreditkarte) und in der Höhe des Guthabens dieses abtelefonieren können.

Wie kann man die unterschiedlichen VoIP by Call Varianten umsetzen?

Ganz einfach:

Für VoIP by Call vom PC zum Telefon benötigen Sie
  • einen PC.
  • Eine Software für PC Telefonie (Softphone) oder ein USB Telefon mit entsprechender Software.
  • Einen Internetzugang nach Möglichkeit mit mehr als 64 kbit/s Bandbreite.
  • Ein Telefon das Sie anrufen möchten.
  • Einen VoIP by Call Tarif von einem VoIP by Call Provider.
Die meisten dieser Dinge finden Sie auf http://www.1xnet.de oder natürlich auch auf unserer Webseite!

Für VoIP by Call vom Telefon zum PC benötigen Sie
  • einen PC.
  • Eine Software für PC Telefonie (Softphone) oder ein USB Telefon mit entsprechender Software.
  • Einen Internetzugang nach Möglichkeit mit mehr als 64 kbit/s Bandbreite.
  • Ein VoIP Telefon oder einen VoIP Adapter an dem Sie ein ganz normales Telefon und einen Internetzugang anschließen können.
  • Einen VoIP by Call Tarif von einem VoIP by Call Provider.
Die meisten dieser Dinge finden Sie auf http://www.1xnet.de oder natürlich auch auf unserer Webseite!

Für VoIP by Call vom Telefon zum Telefon benötigen Sie
  • einen Internetzugang nach Möglichkeit mit mehr als 64 kbit/s Bandbreite.
  • Zwei VoIP Telefone oder einen VoIP Adapter an dem Sie ein oder zwei ganz normale Telefone und einen Internetzugang anschließen können.
  • Einen VoIP by Call Tarif von einem VoIP by Call Provider.
Die meisten dieser Dinge finden Sie auf http://www.1xnet.de oder natürlich auch auf unserer Webseite!

Für VoIP by Call vom Mobilfunk-Handy zum Telefon benötigen Sie
  • einen so genannten Traveler Tarif. Mit dem Sie die dazu gehörige Ortsrufnummer anrufen.
    Bei Kunden einer so genannten Mobilfunk Flatrate ist die besonders günstig.
  • Sie Rufen von Ihrem Handy einfach diese Ortsrufnummer an und wählen danach einfach die Nummer die erreichen möchten z.B. eine Nummer im Ausland oder in einem anderen Mobilfunk Netz. Dabei können Sie enorme Kosten sparen.
  • Einen VoIP by Call Traveler Tarif von einem VoIP by Call Provider.
Die meisten dieser Dinge finden Sie auf http://www.1xnet.de oder natürlich auch auf unserer Webseite!

Die zu vor beschriebenen Möglichkeiten haben Sie auch mit einem VoIP Tarif der nicht by Call ist Allerdings zahlen Sie dort in den meisten Fällen eine Grundgebühr oder haben einen monatlichen Mindestumsatz. Nur im VoIP by Call fallen meistens keine Grundgebühren oder monatliche Mindestumsätze an! Das Schöne, Sie können mit VoIP (Voice over IP) auch viele Dinge ganz einfach auslagern und zwar nicht nur Ihren Anrufbeantworter oder Ihr Fax sondern durch VoIP können Sie Ihre ganze TK-Anlage (Telefonanlage) mit allen Möglichkeiten die Sie Ihnen heute bereits bietet von Ihrem VoIP Provider erhalten.

VoIP wird in Zukunft die bestehende Festnetztelefonie ablösen und langfristig gesehen aus unserem Alltag nicht mehr weg zu Denken sein. Sie können heute bereits Ihre Analogen und ISDN Geräte über so genannte Adapter VoIP fähig machen. Aber in Zukunft werden Ihre Freunde wohl nur noch fragen welches VoIP Telefon hast du denn eigentlich?!

Weitere Informationen, Tarife und Dienste zum Thema VoIP finden Sie unter www.virtelo.de, www.mybycall.de und auf unserer Webseite.

Zu 3. auch im Call by Call (englisch "Anruf für Anruf") sind die Verfahren fast gleich nur werden so genannte Vor-Vorwahlen mit 010 (VNBKZ=Verbindungsnetzbetreiberkennzahl) beginnend gewählt und danach die Vorwahl des anderen Gesprächteilnehmer und dann die Rufnummer des anderen Teilnehmer. Die Abrechnung erfolgt wie im Internet by Call ohne Anmeldung oder von einigen wenigen Anbietern auch mit Anmeldung vergleichsweise mit dem Internet by Call mit Anmeldung. Da es sich immer um eine Gesprächsverbindung handelt wird im Call by Call im Unterschied zum Internet by Call kein Provider benötigt sondern nur der Carrier. Call by Call können Sie nur nutzen, wenn Ihr Anschlussnetzbetreiber die T-Com ist. Einige Carrier bieten Call by Call auch für Ortsgespräche an. Andere vermitteln nur Gespräch die mit Null beginnen.

Übrigens Ihren aktuellen Anbieter können Sie ganz einfach mit der Wahl der 031-0 für Ferngespräche ermitteln oder der 031-1 für Ortsgespräche ermitteln. Sollten Sie ein so genanntes Pre-Selection bei sich eingerichtet haben können Sie dieses auch mittels Call-by Call überwählen zumindest sollte die mit der 01033 (Verbindungsnetzbetreiberkennzahl der T-Com).

Zu 4. Im DSL by Call (englisch "DSL für Anruf) geht es wie im Internet by Call wieder um einen Internetzugang der in diesem Fall einen DSL Anschluss der T-Com oder eines T-Com Resellers benötigt. Um einen solchen DSL Anschluss zu erhalten benötigt man im Jahre 2006 immer noch einen Telefonanschluss der T-Com durch den weitere Kosten einmalig und monatlich entstehen.

Im DSL by Call Verfahren kann trotz günstiger DSL Flatrates immer noch einiges an Geld gespart werden. Da eine DSL Flat früher oder später ja doch zwischen 5 und 10 EUR je Monat kostet und viele wenig Daten verbrauchen da Sie einfach nur im Internet surfen fallen im DSL by Call auch nicht sehr viele Rechnungsrelevante Verbrauchsdaten an. Günstige Tarife zum DSL by Call finden Sie auf unserer Webseite oder unter www.1XNet.de.

DSL (Digital Subscriber Line) ist heute bereits weltweit die gängigste Form um mit großen Bandbreiten in das Internet zu kommen und wird diese Position sicher noch sehr lange beibehalten können!

B: Fachbegriffe und Ihre Bedeutung:

ADSL ,steht für Asymmetric Digital Subscriber Line. Asymmetrisch steht dabei für die unterschiedlichen Übertragungskapazitäten bei Verbindungen vom oder zum Internet. Dabei sind die Datenraten beim Empfangen höher als beim Senden.

ANI bezeichnet die automatische Rufnummernerkennung, die für das Schreiben von Rechnungen, benötigt wird.

Analog steht für eine in der heutigen Zeit sehr weit verbreitete technik zur Übertragung von Daten und Sprache die allerdings durch die Digitalen Übertragungstechniken überholt und in Zukunft vollständig ersetzt wird.

Asterisk ist eine Opensource-Lösung (offener Standard, von allen weiter entwickelbar) Software-basierte Telefonanlage für Voice over IP-Dienste. Asterisk ist nicht für Windows gedacht, sondern funktioniert nur mit den Betriebssystemen GNU/Linux, OpenBSD, FreeBSD und Mac OS X. Neben der Funktion als Telefonanlage, kann die Software auch für Call Center oder Telefonkonferenzen (Call Conferencing) oder auch als Anrufbeantworter (Voicemail) und Verzeichnisdienste (Directory) genutzt werden.

ATM (Asynchronous Transfer Mode) verpackt die Übertragungsdaten in kleine Pakete. Die so genannten Zellen werden mit einer festgelegten Länge von 53 Bytes codiert. Im Gegensatz zu synchronen Übertragungstechniken wie Ethernet hat das den Vorteil, dass die Zellen einzeln und unabhängig voneinander versandt werden und so mehrere Datenströme gleichzeitig über eine Leitung übertragen werden können.

Bitrate ( Datenrate oder Übertragungsrate) bezeichnet die Menge an Daten, die während eines festgelegten Zeitabschnitts übertragen werden. Dabei ist die Geschwindigkeit, mit der die Daten übertragen werden, belanglos. Die Messung erfolgt, indem Dateneinheiten pro Zeiteinheit gezählt werden. Die kleinste Einheit ist das Bit, Bit/s, zu englisch bps, sind also die Bits, die innerhalb einer Sekunde fließen.

CDR (Call Detail Record)Datensatz mit den Details ( u.a. A und B Rufnummer und genaue Zeiten) eines Gesprächs.

CELP (Code-book Excited Linear Prediction) ist als Datenkompression für Audiodaten, die auf die effektive Reduzierung der Dateigröße abzielt. Dabei gibt es "verlustfreie" und "verlustbehaftete" Algorithmen, um den Verkleinerungseffekt zu erzielen. Verlustfreie Kompressionsmethoden sind beispielsweise Apple Lossless oder Free Lossless Audio Codec (FLAC). Bekannter sind die verlustbehafteten Kompressionsverfahren wie MP3, AAC oder WMA.

Codec (Engisches Akronym aus coding und decoding) ist ein Verfahren mit einem Codierer und einem Decodierer. Jedes digitale Telefon enthält einen Codec, der analoge in digitale Signale umwandelt und umgekehrt.

CTI (Computer Telephony Integration) integriert, wie der Name schon sagt, Telefon und PC. Es ermöglicht den automatischen Verbindungsaufbau, die Annahme und Beendigung von Telefonaten sowie deren Vermittlung per Computer. Außerdem bietet CTI dem Benutzer einen Überblick über alle Zustände des Telefonsystems. Besonders interessant ist CTI für Callcenter und Unternehmen: es ermöglicht beispielsweise die Anruferidentifizierung und einen parallelen Aufruf der entsprechenden Kundendaten.

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) ermöglicht u.a. die dynamische Zuweisung einer IP-Adresse an Computer in einem Netzwerk, wie dem Internet oder LAN, mit Hilfe eines entsprechenden Servers. Dadurch ist die Einbindung eines neuen Clients in ein Netzwerk ohne weitere Konfigurationen möglich. DHCP kann die dafür notwendigen Parameter beim Rechnerstart automatisch vergeben.

Digitalisierung (Lat.: digitus - der Finger) Digitalisierung bezeichnet die Umwandlung von analogen Signalen, wie Schrift, Bild oder Ton, in digitale Daten. Dabei werden die ursprünglich stufenlosen Signale in Ziffernfolgen umgewandelt.

Delay (Verzögerung) bezeichnet in der Telekommunikation ganz allgemein Verzögerungen bei der Datenübermittlung.

DSL (Digital Subscriber Line ) bezeichnet verschiedene Techniken wie ADSL, SDSL oder HDSL die allgemein xDSL genannt werden.

ENUM (Elephone NUmber Mapping) diese Abkürzung bezeichnet die Methode, mit der klassische Telefonnummern in internettaugliche Domains umgesetzt werden.

Ethernet ist ein Netwerkprotokoll was in LAN zum Einsatz kommt und hat das Protokoll Togen Ring als Standart abgelöst.

FCC (Federal Communications Commission) ist eine selbstständige Kommission der US-Regierung und direkt dem Kongress unterstellt. Ähnlich wie die Bundes Netzagentur in Deutschland (ehemals Regulierungsbehörde)

Gateway Verbindet zwei Netze oder Dienste Miteinander.

H.323 ist ein Netzwerkprotokoll, das für Sprachübertragungen via Datennetz gedacht ist. Von der ITU-T (International Telecommunication Union Telecommunication Standardization Bureau) als Standard definiert.

IAX (InterAsterisk eXchange) wie bei H.323 oder SIP, handelt es sich bei IAX um ein Protokoll für die Gesprächsübertragung bei VoIP. IAX wird für die Open-Source Telefonanlagen Asterisk genutzt.

IP-Telefonie (Internet-Telefonie) Internet-Telefonie beschreibt das Telefonieren über ein Datennetzwerk mithilfe des Internetprotokolls.

IOS (Internetwork Operating System) ist das Betriebssystem der Router und Switches des Netwerkherstellers Cisco.

IP (Internetprotokoll) ist das weltweit verbreiteste Netzwerkprotokoll für Datennetze und die Grundlage des Internet.

ISDN (Integrated Services Digital Network) ist ein internationaler Standard für den Zugang in ein digitales Telekommunikationsnetz. Die Technik löste den ursprünglich analogen Telefonanschluss ab.

ISP (Internet Service Provider) ist ein Anbeiter von Internetdienstleistungen. Dazu gehören z.B. Hostingservice, VoIP usw.

ITU ist die International Telecommunication Union und hat Ihren Sitz in Genf. Sie ist sie eine Teilorganisation der UNO.

IVR (Voice Portal ) Sprachdialogsysteme akzeptieren Sprachbefehle des Anrufers und können entsprechend darauf reagieren. Da sie meist mit vorgefertigten Sprachantworten reagieren, kommt eine Art Dialog zustande.

Jitter nennt sich in der Netzwerktechnik die Varianz der Latenzzeit (Verzögerung) von Datenpaketen. Sie können z.B. bei der Umwandlung von analogen in digitale Daten passieren

LAN (Local Arrier Network) ist ein auf IP aufgebautes Netzwerk.

Latenzzeit bedeutet in der Informatik allgemein Verzögerungszeit. Dabei geht es um die Zeitspanne beispielsweise zwischen der Digitalisierung der Sprache beim Sender bis zur Ausgabe beim Empfänger.

MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren) MFV wird heute für die Übermittlung von Telefonnummern ans Kommunikationsnetz oder an Nebenstellen einer Anlage zu senden. Gegenüber dem früher üblichen Impulswahlverfahren, werden die einzelnen Ziffern hier in spezifische Töne umgesetzt. Die Umsetzung erfolgt durch die unterschiedliche Überlagerung verschiedener Frequenzen, wodurch Dissonanzen entstehen, die leicht von Umgebungsgeräuschen zu unterscheiden sind.

Narrowband ist die englische Bezeichnung für "Schmalband"-Anbindung. So bezeichnet beispielsweise Narrowband ISDN, auch als N-ISDN bezeichnet, einen Internetzugang per ISDN mit 64 Kilobit pro Sekunde auf einem Kanal.

NAT (Network Address Translation) damit werden in Computernetzwerken meist private IP-Adressen auf öffentliche IP-Adressen abgebildet. (siehe auch: PAT) Netzwerkprotokoll Hiermit wird anhand von Regeln und Formaten festgelegt, wie Daten zwischen Teilnehmern eines Netzes ausgetauscht werden und beispielsweise einzelne Rechner mit einander kommunizieren

PAT (Port and Address Translation) bezeichnet eine spezielle Form des NAT. Dabei werden nicht nur IP-Adressen, sondern auch Port-Nummern umgeschrieben. PAT wird benutzt, um mehrere interne auf wenige externe Adressen zu übersetzen.

POTS (Plain old telephone service) hat sich als Bezeichnung für das analoge Telefonnetz eingebürgert, das es in dem Sinne nicht mehr gibt. Durch ISDN wurden die Telefonnetze zu Datennetzen, die mehr, als nur Sprache transportieren können.

PRI (Primary Rate Interface ) oder PMX (Primärmultipläxer) ist eine Bezeichnung für die Schnittstellendefinition im ISDN mit 30 B Kanälen.

Proxy ist ein Programm, das im Datenverkehr zwischen angesprochenem Server und anfragenden Client vermittelt. So vermittelt der Proxyserver einer Firma allen Datenverkehr der Mitarbeiter mit dem Internet

QoS (Quality of Service) ist die Dienstgüte in Kommunikationsnetzen. Je nach Standard werden unterschiedliche Parameter zum Festlegen und zum Messen des QoS verwendet. In Datennetzen z.B. bezeichnet QoS die Priorisierung von IP-Datenpaketen. Um beispielsweise bei VoIP eine fehlerfreie Verbindung, ohne Abreißen des Datenstroms, zu erhalten, wird der Dienst stärker bevorzugt als andere.

RADIUS (Remote Authentification Dial-in User Service) RADIUS ist ein Client-Server-Protokoll für die zentrale Authentifizierung von Benutzern bei Einwahlverbindungen in ein Computernetzwerk, wie Modem, ISDN, VPN oder Wireless LAN.

RTCP (Realtime Control Protocol) dient der Kontrolle der Einhaltung des > QoS. Die Parameter werden durch den zeitweisen Austausch von Steuernachrichten zwischen Sender und Empfänger kontrolliert. Dazu werden entweder Rückmeldungen der bisher erbrachten Dienstqualität abgefragt oder alle Sitzungsteilnehmer identifiziert, um die Medienströme zu synchronisieren.

RTP (Realtime Transport Protocol) ist ein paketbasiertes Protokoll, um Multimedia-Datenströme (z.B. Audio oder Video) in einem Computernetzwerk zu versenden. Bei den VoIP-Standards H.323 und SIP werden damit die Audio-/Videoströme des Gespräches übertragen

SDP (Session Description Protocol) wird meist zusammen mit > SIP eingesetzt und ist für die Verwaltung von einzelnen IP-Telefonie Sitzungen zuständig. SDP regelt dabei die Aushandlung des verwendeten > Codecs und Transportprotokolle.

SDSL (Symmetrical Digital Subscriber Line) SDSL bezeichnet die Technik für hochbitratige, leitungsgebundene Datenübertragung im Teilnehmeranschlussbereich . Die Weiterentwicklung der HDSL-Technik nutzt eine Kupfer-Doppelader mit einer Bitrate von 2,3 Mbit/s und einer Reichweite von etwa 2,6 km. Symmetrisch bezieht sich dabei auf die Richtung, aus der die Daten fließen. Während bei ADSL unterschiedliche Geschwindigkeiten vom Internet zum Computer und andersrum realisiert werden, ist das Datentempo bei SDSL in beide Richtungen gleich.

SIP (Session Initiation Protocol) ist ein Signalisierungsstandard bei VoIP. Er wird dazu genutzt, ein Gespräch auf- oder abzubauen, umzuleiten oder in ein Providernetz einzubuchen. Darüber hinaus verfügt SIP über viele Telefonie-Merkmale, ähnlich den Zusatzleistungen von ISDN.

SNMP (Simple Network Management Protocol)heißt einfaches Netzwerkverwaltungsprotokoll und ist Teil der Internet Protokolle. Es dient der Verwaltung und Überwachung von Routern, Servern, Switches etc. SNMP überträgt und verändert Managementinformationen und Alarme.

SS7 (Signalling System #7) oder auch einfach Nummer 7 ist eine Sammlung von Protokollen zur Signalisierung in Telekommunikations-Netzen, wie dem öffentlichen Telefonnetz (sowohl Festnetz, als auch Mobilfunk).

STUN (Simple traversal of UDP over NATs) dises Netzwerkprotokoll kommt beispielsweise in IP-Telefonen zum Einsatz. Er ermöglicht eine Identifizierung von Firewalls und NAT-Routern, um diese zu umgehen. Die Geräte verbinden sich dabei zu einem STUN-Server, um aus dem Internet erreichbar zu sein, ohne die Firewall-Einstellungen ändern zu müssen.

T1 (Trunk eins) ist das amerikanische Äquivalent zum europäischen Primärmultiplexanschluss, der über eine Datenrate von rund 2 Mbit/s verfügt. Das erste Multiplexlevel des US-amerikanischen Telefonsystems hat dagegen eine Datenrate von 1,544 Mbit/s. Ebenso wie in Europa, können über die einzelnen Datenkanäle sowohl Sprach- als auch Datenverkehr abgewickelt werden.

TCP (Transmission Control Protocol) ist ein verbindungsorientiertes Transportprotokoll in Computernetzwerken. Es ist Teil der TCP/IP-Protokollfamilie. Seine Aufgabe besteht darin, einen virtuellen Kanal zwischen zwei Rechnern herzustellen, über den in beide Richtungen Daten übertragen werden können.

Traffic Shaping wird am Eingangspunkt eines > ATM-Netzwerkes vorgenommen. Dabei wird versucht, den Zellfluss so zu steuern, dass der > Traffic Contract eingehalten werden kann.

TTS (Text-to-Speech) ist eine Form der Sprachsynthese. Bei solchen Verfahren wird gesprochene Sprache durch einen Computer erzeugt. TTS ist ein Programm, das Text in ein Sprachsignal umwandelt.

VoIP (Voice over IP), oder auch IP-Telefonie, beschreibt das Telefonieren über ein Computernetzwerk mithilfe des Internetprotokolls. Der wichtigste Unterschied zur klassischen Telefonie: das Gespräch wird, statt über eine exklusiv geschaltete Verbindung im Telefonnetz, über das Internet übertragen. Dabei wird die Sprachübertragung digitalisiert, in kleine Datenpakete komprimiert und übertragen. Beim Empfänger sorgt wiederum ein Wandler dafür, dass die digitalen Daten in analoge Klänge übertragen werden. Dadurch kann, anders als beim klassischen Telefonnetz, eine Leitung für mehrere Dienste genutzt werden, was erheblich Kosten spart.

WLAN (Wireless Arrier Local Network) Ist ein auf Basis von IP und Funk aufgebautes Datennetzwerk.

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